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Luftverkehrsbranche begrüßt Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie der Bundesregierung

Alternative Flugkraftstoffe präsentieren sich auf ILA 2012
Gemeinschaftsstand und internationale Konferenz von aireg und CAAFI

Berlin, den 12. Juni 2013

„Wir begrüßen, dass mit der Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie (MKS) nun der Startschuss für den weiteren Dialog im Verkehrssektor erfolgte und jetzt Einzelmaßnahmen für mehr Klimaschutz konkretisiert werden können,“ sagte Klaus-Peter Siegloch, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Luftverkehrswirtschaft in Berlin. Das Kabinett hat heute die MKS der Bundesregierung beschlossen. „Die Luftfahrt hat sich schon seit langem weltweit ambitionierte Ziele gesteckt, und will beispielsweise bis 2050 die Netto-CO2-Emissionen halbieren. Dies wird auch in der MKS anerkannt.“

Der Vorstandsvorsitzende der deutschen Biokerosininitiative aireg, Siegfried Knecht, sagte: „Die Bundesregierung erkennt mit der MKS an, dass der Luftverkehr die Klimagasemissionen nur mithilfe nachhaltiger alternativer Flugkraftstoffe senken kann. Wir begrüßen das ausdrücklich. Dieser Erkenntnis müssen jetzt allerdings Taten folgen. Wir werden den Vorschlag eines „Nationalen Entwicklungsplans alternative Flugkraftstoffe“ mit der Bundesregierung aufgreifen, um diesen in öffentlich-privater Kooperation zu entwickeln und umzusetzen. Dringender Handlungsbedarf besteht vor allem in den Bereichen Rohstoffversorgung und Verarbeitungskapazitäten.“

Alternative Flüssigkraftstoffe, wie z.B. Biokraftstoffe, stellen die einzige, derzeit einsetzbare Option alternativer Energieträger für den Luftverkehr dar. Eine anwendungsorientierte Strategie muss daher auf die nachhaltige Verfügbarmachung geeigneter Rohstoffe und Technologien sowie die Errichtung industrieller Bioraffineriekapazität fokussieren.

„Es ist wichtig, dass die MKS berücksichtigt, dass der Verkehrssektor und speziell die Luftfahrt nicht nur lokal betrachtet werden können, sondern im internationalen Kontext gesehen werden müssen,“ so Siegloch. „Erfreulich ist, dass die MKS in einem konstruktiven Dialogprozess zustande kam, bei dem alle Verkehrsträger beteiligt waren,“ so Knecht.

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