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Fossile Energieträger werden knapper und in absehbarer Zeit deshalb deutlich teurer. Außerdem tragen sie zu Erderwärmung und Klimawandel bei. Für den Verkehr am Boden und die Schifffahrt können alternative Antriebsvarianten wie zum Beispiel Elektro-, Solar- oder Wasserstoffantrieb zeitnah entwickelt werden. Für die Nutzung in der Luftfahrt sind sie jedoch kaum geeignet.

Deshalb setzt die Luftfahrtindustrie auf Effizienz und Einsparungen. So senkt der Luftverkehr seit Jahren kontinuierlich seinen Kraftstoffverbrauch und CO2-Ausstoß pro Passagier– mit Erfolg: Während in den vergangenen zehn Jahren die Transportleistung um rund 50 Prozent gestiegen ist, hat der Kerosinverbrauch um lediglich drei Prozent zugenommen. Langfristig geht das selbstgesteckte Ziel der internationalen Luftfahrt weit darüber hinaus: Im Jahr 2050 soll der CO2-Ausstoß gegenüber dem Stand von 2005 halbiert werden.

Das ehrgeizige Ziel kann allerdings nicht alleine durch Einsparungen und Effizienz erreicht werden, sondern nur durch einen möglichst breiten Einsatz alternativer Flugkraftstoffe. Diese können aus verschiedenen Rohstoffen gewonnen werden, zum Beispiel Energiepflanzen wie Jatropha, Leindotter oder Algen, die nicht in Nahrungsmittelkonkurrenz stehen.

Ziel der „Aviation Initiative for Renewable Energy in Germany e.V.“ (aireg) ist, die Herstellung und Nutzung solcher alternativer Flugkraftstoffe zu forcieren. Bis zum Jahr 2025 sollen Biokraftstoffe zehn Prozent des hierzulande getankten Kerosins ausmachen.

Die Biokraftstoffinitiative der deutschen Luftfahrt wurde 2011 gegründet und bündelt Engagement und Knowhow von Luftverkehrsgesellschaften, Flughäfen, Forschungseinrichtungen sowie Unternehmen der Luftfahrt- und Rohstoffindustrie. 

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